Jahr 2020 - Freiwillige Feuerwehr Warngau

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Jahr 2020

Chronik

Bei dem Schnee-Unwetter im Januar 2019 sind offenbar so viele Flocken gefallen, dass im Winter 2019/2020 kaum mehr welche übrig waren. Zumindest verursachten Schneefälle in dieser Saison keine Einsätze für die Feuerwehr Warngau. Allerdings präsentierte sich der Jahresbeginn zuweilen stürmisch, was der aktiven Mannschaft wiederholt kleinere Herausforderungen wie umgestürzte Bäume und herabhängegende Gegenstände bescherte. Planbaren großen Einsatz wird die Feuerwehr Warngau beim 150-jährigen Gründungsjubiläum des Holzkirchner Patenvereins zeigen. Konkreter planen heißt es auch mit Blick auf den anstehenden Neubau des 1981 gebauten Feuerwehrhauses sowie die Ersatzbeschaffung für das 1991 in Dienst gestellte LF 16/12.

Atemschutzgeräteträger am Heizhaus Warngau

Das Einsatz- und Vereinsjahr 2020 in Auszügen:


28. Februar

Brand Heizhaus Warngau

Eine Folge einer weiteren stürmischen Nacht - in Bernloh wurden Windgeschwindigkeiten bis 124 km/h gemessen - könnte der Schwelbrand im Heizhaus Warngau gewesen sein. Möglicherweise bließ der Sturm die Glut aus dem Ofen in das etwa zur Hälfte mit Hackschnitzeln befüllte Vorratslager. Unter schwerem Atemschutz musste der Bunker schließlich nahezu vollständig geleert werden, um alle Glutnester ablöschen zu können. Dabei half neben Kameraden aus Holzkirchen, Hartpenning, Schaftlach, Wall und Valley auch ein Spezialfahrzeug der Firma Heid. Der Einsatz erstreckte sich über etwa sieben Stunden, größerer Sachschaden konnte jedoch abgewendet werden.
 
Foto: Feuerwehr


2. März

Übung Verkehrsunfall Pkw gegen Baum

Für den Pkw-Lenker wäre dieser Unfall vermutlich äußerst tragisch ausgegangen: Mit dem Dach voraus prallte er gegen einen schweren Baumstamm und wurde schwer in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Wenngleich dieses Szenario nur eine Übung darstellte, war es kein unwahrscheinliches. Zunächst wurde der Baumstamm vor weiterem Abrutschen von dem Holzstapel gesichert und anschließen der Pkw mit Druckzylindern und purer Muskelkraft vom Stapel weggezogen. Als der Weg frei war, konnte mit Spreizer und Schneidgerät das Dach geöffnet, das Lenkrad mit Hilfe des Spreizers und mehrerer Ketten zurückgezogen und der Fahrer ergo die Übungspuppe schließlich befreit werden.
 
Foto: Feuerwehr


ab Mitte März

Coronavirus Sars-CoV-2

Im Dezember 2019 trat in der chinesischen Provinz Hubei erstmals die Lungenkrankheit Covid-19 auf, die durch das Virus SARS-CoV-2 verursacht wird. Seit Ende Februar breitet sich die Krankheit, die besonders bei älteren Menschen einen schweren Verlauf nehmen kann, auch in Deutschland aus. Infizierten sich in der Bundesrepublik Ende Februar täglich noch etwa 50 Menschen mit dem Coronavirus, waren es Mitte März bereits mehr als 1.000. Um die exponentielle Verbreitung des Virus zu verhindern und somit das Gesundheitssystem nicht zu überlasten, gelten Ausgangsbeschränkungen und Versammlungsverbote. Der Betrieb der Feuerwehr ist, bis auf Einsatzfahrten, zum Erliegen gekommen. Es finden keine Übungen und keine Vereinsaktivitäten mehr statt. Seit 16. März gilt in ganz Bayern der Katastrophenfall.
Animation
: CDC



 
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